Die Gründung des Vereins

Das Protokoll der Gründungsversammlung

Die Ausrichtung von geselligen Veranstaltungen ist dem Kegelclub sozusagen in die Wiege gelegt worden. So saßen an einem tristen Allerheiligentag im Jahr 1965 mehrere Heimstettner Burschen bei einem nachfriedhoflichen Umtrunk in der Bahnhofsgaststätte Eberle beisammen. Bei Bier und späterem Gesang stellte man schnell fest, dass im Ort noch ein Verein fehlte, der für Abwechslung bei den jüngeren Dorfbewohnern sorgte. Zu vorgerückter Stunde und bereits nach der Sperrstunde beschloss daher die feuchtfröhliche Runde, diesen Misstand aufzuheben und sogleich den "Kathreintanz", welcher den Abschluss der traditionellen Tanzsaison am letzen Samstag vor dem 25. November bildet, zu veranstalten.

Als Grundstock legten die Anwesenden je 10 Mark auf den Tisch und versicherten, bei einer eventuellen Pleite die restlichen Kosten zu übernehmen.

Die Vereinsgründung stieß bei anderen jüngeren Heimstettnern auf große Begeisterung und so konnten schnell die nächsten Beitritte verzeichnet werden.

Der "Kathreintanz" am 19. November 1965 war dann auch ein voller Erfolg in allen Belangen und bestärkte die Burschen in ihrem Vorhaben, noch viele weitere rauschende Fest zu feiern.

Am 10. Dezember 1965 fand die erste ordentliche Versammlung des Kegelclubs statt. Von den 13 anwesenden Mitgliedern wurde die allererste Vorstandschaft gewählt.