Bixnmacherei

Den alten Brauch der „Bixn“ und „Lumpn“ pflegen wir in Hoaschdeng gerne. Wenn ein Mitglied vom Storch besucht worden ist, dekoriert der Verein sein Haus und macht die Nachbarschaft auf den Nachwuchs aufmerksam. 

Bei einem Mädchen wird am Straßenrand ein Schild mit der Aufschrift „Zur Bixnmacherei“ aufgestellt, dazu werden großzügig leere Blechdosen auf dem Grundstück verteilt.

Die Tradition rüht aus vergangenen Zeiten, Mädchen galten als sehr teuer. Zum einen musste in die Ehe eine Mitgift eingebracht werden. Zum anderen verdienten sie nichts, weil sie ja „nur“ im Haushalt helfen durften. Die Büchsen sollten dann die Nachbarn und Freunde dazu bringen, Geld für den armen Vater zu spenden.

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