Der Nagelstock

Ein traditioneller und beliebter Zeitvertreib gerade in langen Wach-Nächten ist das sogenannte "Nageln". Es geht darum, einen Nagel mit der schmalen Seite eines Hammers mit so wenigen Schlägen wie möglich in ein Holz zu schlagen. Häufig wird dazu ein Baumstamm verwendet. Im Wachstüberl des Hoaschdenger Kegelclubs steht ein solcher Nagelstock.

 

In Hoaschdeng gibt es für das Nageln einen speziellen Hammer, der sowohl mit der Spitze als auch mit der vermeitlichen breiten Seite verwendet werden kann, denn auch diese Seite bietet durch den Hohlraum in der Mitte nur wenig Trefferfläche.

 

 

 

Regeln für´s Nageln

 

§1 Alle Mitspieler versammeln sich um den Nagelstock und schlagen jeweils einen Nagel etwa einen Zentimeter in den Stock.

 

§2 Eine Dame oder der Verlierer der letzten Runde darf beginnen.

 

§3 Im Uhrzeigersinn wird jeweils einmal auf den eigenen Nagel geschlagen. Das anvisieren des Nagels ist dabei für eine Profi tabu. Er sollte lediglich an der Kante des Nagelstocks Maß nehmen.

 

§4 Ziel des Spiels ist es, seinen Nagel so schnell wie möglich so tief zu versenken, dass zwischen den Kopf des Nagels und die Holzoberfläche kein Fingernagel mehr passt.

 

§5 Der Verlierer gibt den Mitspielern einen Schnaps aus.